Leistungen

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desi-38-von-43Hier eine kleine Auflistung der Leistungen die ich anbiete.

Zusätzlich finden sie noch nähere Informationen über:
„Effektive Rückenmobilisation®“ (ERM®), Thermografie sowie Therapiemöglichkeiten mit Blutegeln als auch den Behandlungsablauf.


Übersicht über mögliche Leistungen (Anamnese & Therpieformen)

  • Gespräch mit dem Reiter
  • Problemerfassung
  • Ganganalyse
  • palpatorische Untersuchung
  • Befundaufnahme
  • individuell abgestimmte osteopathische Behandlung ihres Pferdes
  • Effektive Rückenmobilisation
  • Thermografie
  • Kinesio Taping
  • Blutegeltherapie
  • Tipps zum Training
  • Anleitung für individuelle Übungen

Wie läuft die Behandlung Ihres Pferdes ab?

Telefonisch, per Email oder das Kontaktformular dieser Internetseite schildern Sie kurz die Probleme Ihres Pferdes. Bei meinem Besuch bei Ihnen erfolgt dann eine genaue Anamnese. Das bedeutet sie beschreiben mir, in welcher Art und Weise mit dem Pferd gearbeitet wird (Reitweise, Turnier, Freizeit, etc.), welche Erkrankungen bereits auftraten und welche aktuellen Probleme vorhanden sind.

Daraufhin erfolgt eine Ganganalyse an der Hand, Longe und eventuell unter dem Reiter. Nach der Bewegungsanalyse folgt die osteopathische Befundaufnahme. Sie erfolgt palpatorische, auf der Suche nach Muskelverspannungen, Muskelverhärtungen und Bewegungseinschränkungen der Gelenke sowie Blockaden der Wirbelsäule. Bei, bzw. nach der Befundaufnahme, werden Bewegungseinschränkungen in den Faszien, Muskeln,Gelenken und Blockaden in der Wirbelsäule bestmöglich gelöst und so idealerweise das völlige physiologische Bewegungsausmaß ihres Pferdes wieder hergestellt. Häufig genügt eine einzige Behandlung. In manchen Fällen ist eine zweite Behandlung notwendig.

Zuletzt bekommen sie Tipps und  ich zeige ihnen Übungen für das Pferd, mit denen sie die Rehabilitation des Pferdes entscheidend positiv beeinflussen und die Mobilität bestmöglich erhalten können.


Effektive Rückenmobilisation – ERM® (nach Dr.Günter Gliem)

Rückenschmerzen beim Pferd sind – wie beim Menschen – die Volkskrankheit Nr. 1.
Sie werden in erster Linie durch Wirbelblockaden ausgelöst, die zu Nervenschmerzen, Muskelverspannungen und Beweglichkeits-Verlust führen. Daher stößt die Pferdeausbildung mitunter an reiterlich nur schwer überwindbare Grenzen.

Mangelnde Elastizität, Durchlässigkeit, Versammlungsfähigkeit, Seitenunterschiede u.v.m bewirken leichte bis schwere Rittigkeitsstörungen bis zum Blockieren. Oft ist der Zusammenhang mit einem Trauma, wie Ausrutschen, Festliegen, Sturz, etc. bekannt.


Effektive Rückenmobilisation®

  • Mobilisationstechnik
  • kein Ziehen an den Beinen
  • jede Wirbelblockade ist individuell lösbar
  • Rücken sehr gut behandelbar
  • Korrektur erfolgt in Bewegung
  • Muskulatur wird abgelenkt
  • unbegrenzte Korrekturmöglichkeit
  • völlig risikolos
  • nur Verbesserung möglich
  • Iliosakralgelenk (ISG) sehr gut lösbar
  • ISG auch bei Spat sicher lösbar
  • nachhaltige Wirkung – keine Bänderüberdehnung

 pixabayBlutegel (Hirudo medicinalis)

Blutegel sind etwas, vor dem sich die meisten Menschen spontan ekeln. Die kleinen Würmer werden allerdings schon seit Jahrtausenden erfolgreich in der Medizin eingesetzt. Pferden helfen die Egel bei Prellungen, Blutergüssen, Schwellungen und Entzündungen.

Die für die Blutegel-Therapie verwendeten Medizinischen Blutegel (Hirudo medicinalis) sind Würmer die den Großteil ihres Lebens im Wasser verbringen. Sie werden bis zu 15cm lang und 30 Jahre alt. Die Haut der Würmer ist bräunlich bis olivgrün und am Rücken mit roten Strichen gezeichnet. Sie verfügen über ein Maul mit 3 Kiefern und etwa 80 winzigen Kalkzähnen. Der Biss ist Y-förmig. Der Körper ist flach und hat an beiden Enden einen Saugnapf.

Blutegel leben in flachen stehenden Gewässern und benötigen eine sehr hohe Wasserqualität. Ursprünglich gab es Hirudo medicinalis in Europa, Nordafrika und Kleinasien. Durch die Verschmutzung der Gewässer und übertriebene Bejagung zum medizinischen Einsatz im 19. Jahrhundert ist der medizinische Blutegel in Europa fast ausgestorben und wird daher auch vom Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt. Zum medizinischen Einsatz bekommt man entweder aus Kleinasien importierte Egel oder in Europa gezüchtete Tiere.


Wie wirken Blutegel?

Die bei der Therapie eingesetzten Blutegel sind meist hungrig. Sie werden auf die Haut des Pferdes gesetzt und beißen sich dort fest. Dort saugen die Egel bis zum fünffachen ihres Körpergewichtes an Blut auf. das sind dann etwa 30g. Dadurch entsteht eine entstauende Wirkung.
Beim Biss injizieren die Blutegel zusätzlich ihren Speichel, der etwa 20 medizinisch wirksame Stoffe enthält. Der bekannteste Wirkstoff ist Hirudin der blutverdünnend, entzündungshemmend und antibiotisch wirkt. Dazu kommt eine schmerzlindernde Wirkung des Egelspeichels.
Nach dem der Egel etwa 30 bis 60 Minuten lang Blut aus der Wunde gesaugt hat, lässt er sich fallen. Anschließend kann es bis zu 12 Stunden lang zu Nachblutungen kommen. Dadurch wird die Wunde gereinigt und der Stoffwechsel im behandelten Gebiet angeregt. Die Nachblutungen sollten daher nicht gestoppt werden.

Was lässt sich mit Blutegeln behandeln?

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und beruhen auf den verschiedenen Wirkungen des Egelspeichels:
Entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt die Egelbehandlung bei Arthrose, Spat, Schale, Kissing Spines, Hufrollenproblemen und Sehnenproblemen.
Entstauend und damit schmerzlindernd wirken die Egel bei Hufrehe, Prellungen, Blutergüssen, Druckstellen, Euterentzündungen und Phlegmone.

Nebenwirkungen und Gefahren

Direkte Nebenwirkungen der Blutegeltherapie sind nicht bekannt. Der Biss selber ist etwa so schmerzhaft, wie ein Insektenstich oder der Kontakt mit einer Brennnessel. Bei Tieren mit einer starken Anämie (Blutarmut) oder einem schlechten Immunsystem sollte aber auf eine Behandlung verzichtet werden. Zudem kann es besonders nach häufigen Egelbissen zu allergischen Reaktionen auf die Blutegel kommen.

Was ist vor Behandlung zu beachten !!

Blutegel sind ganz im Gegensatz zu Ihrem Ruf ziemlich wählerisch was ihren Blutwirt angeht. Die Stelle an der die Egel beißen sollen, sollte daher schon ein paar Tage vor der Behandlung nicht mit Shampoo gewaschen werden und nicht mit Salben oder Insektenschutz behandelt werden. Auch Desinfektionsmittel mögen die Egel nicht.
Bekommt das Pferd Medikamente, Knoblauch oder Kräuter mit vielen ätherischen Ölen zu fressen, kann es sein, dass die Blutegel nicht beißen. Davon sind auch Kräutermüslis und der häufig verfütterte Ingwer betroffen. Diese Futterzusätze sollten ab etwa eine Woche vor der Behandlung nicht mehr verfüttert werden.cropped-Desi-Logo.jpg

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