Dry Needling

Schmerzen

Die Ursache von Schmerzen entstehen nicht wie bisher angenommen im knöchernden Skelett, Sehnen und Bändern, sondern liegen in der Muskulatur und verklebte Faszien.

Folgen von Schmerzen für das Pferd (Beispiele)

  • lokale muskuläre Schmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Taktunreinheiten
  • Lahmheit
  • negativer Einfluss auf die Psyche
    – für den Reiter dann Rittigkeitsprobleme und Widersetzlichkeit vom Pferd

Dry Needling

Dry Needling, nach der Methode Schachinger, ist ein Therapieansatz zur Heilung von Bewegungsstörungen und/oder -Einschränkungen auf Grund von muskulären Problemen.
Es werden myofasziale Triggerpunkte, Muskelhartspann und verklebte Faszien behandelt.
Die Nadeln verschaffen einen Raumgewinn in der kontraktierten, verklebten und schmerzhaften Struktur ,die somit gelöst wird. Der Teufelskreis wird durchbrochen und Sauerstoff kann zu den Muskelfasern gelangen. Die Blutzufuhr wird angeregt und der Heilungsprozess kann beginnen.

Vorteil der „Dry Needling“ Methode

Dry Needling ist ein sehr präzises Verfahren, extrem tierfreundlich, wenig bis gar nicht schmerzhaft für das Pferd, sehr effizient und überaus wirksam. Zudem ist es sicher für Tier und Behandler und der Erfolg kann direkt überprüft werden.
Die Lockerung der Muskulatur ist SOFORT spürbar. Dry Needling ist vergleichsweise kostengünstig für den Besitzer und gut kombinierbar mit osteopathischen, chiropraktischen sowie physiotherapeutischen Methoden

Unterschied zur Akupunktur:

Die Methode ist beschränkt auf die Anregung zur Selbstheilung der muskulären Strukturen. Sie wird der westlichen Medizin zugeschrieben
Zur Behandlung werden hochwertige Akupunktur-Nadeln verschiedener Länge genutzt.

Ablauf einer Behandlung:

  • Vorführen des Pferdes
  • mit aktuellen oder chronischen Problemen
  • Palpation
  • Behandlung (Basic Treatment) ausstreichen der Muskulatur
  • erneute Palpation und aufspüren von Triggerpunkten und Muskelhartspann in bestimmten Muskeln
  • weitere Behandlung ,genannt auch „Fine Tuning“ der verschiedenen Zonen
    (dieser Teil ist individuell und richtet sich nach der Problematik des Pferdes)
  • ausstreichen und dehnen der Muskulatur und erneutes Vorführen des Pferdes

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